Kleine Anfrage nach Humanität - von Anja Kleinhans -
Reservierungen bis:14.05.2017 18:00
Beginnt am:14.05.2017 20:00

Countdown to Reservations End Date

Tage
Stunden
Min
Sekunde

Reservierung

Nur bis zum 13.05.2017!
Normal (VVK)
€ 15.00
Nur bis zum 13.05.2017!
Ermäßigt (VVK)
€ 12.00
Möchten Sie spenden?
Spendenbetrag
Zahl der Teilnehmer

Beschreibung

Eine wunderschöne syrische Heimat, grausame Kriegserlebnisse und -zerstörungen, die gefährliche und schwierige Flucht, Hoffnung und Realität in Deutschland. Von hier aus warnend-fiktiv in ein zerfallendes Europa, jedoch verbunden mit dem ermutigenden Appell an unser aller Mitverantwortung, weil wir letztendlich alle im Einen zusammen gehören. "Beshno az ney" ist Persisch und bedeutet "Hör auf die Rohrflöte", die Ney, deren wehklagender Ruf nach der ursprünglichen Heimat Röhricht, aus der sie einst gerissen wurde, die menschliche Seele rührt und auf dem heilsamen Weg zur Wiederheimkehr in die Liebe geleitet.
Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Gedicht des berühmten Sufi-Dichters und -Mystikers Rumi und möchte eine Brücke über scheinbare Grenzen wie zwischen Islam und Christentum oder Dir und mir bilden. Es entstand im Rahmen des Kooperationsprojektes „Lieder aus der Fremde“ mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, es wurde im Rheinland-Pfälzischen Landtag scharf von der AfD attackiert und erhielt im Dezember 2016 in der Staatskanzlei in Mainz den Ehrenpreis des Helmut-Simon-Preises der Diakonie in Rheinland-Pfalz für ermutigende Projekte zur Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
In der Regie des Berliner Regisseurs Uli Hoch wechseln sich die Stückautorin und Schauspielerin Anja Kleinhans und der Leiter der Orientalischen Musikakademie Mannheim Mehmet Ungan (Neyflöte und Kurzhalslaute Oud) in ihrer Darbietung so ab, dass einerseits ein poetisch-ergreifender Theaterabend, andererseits eine wachrüttelnde Realitätserzählung und Zukunftswarnung mit jedoch hoffnungsvollem und mutmachenden Ausklang stattfindet.

Pressestimme: „…ein bilderreicher, sehr poetischer Text, bei dem man das Gefühl hat, er versuche das orientalische Erzählen in sprachlichen Arabesken und Ornamenten nachzuempfinden.“ (Frank Pommer, Die Rheinpfalz)
Zuschauerstimme: „It was very realistic. What happened on the stage was like almost what happened to us when we were on our way to Germany.“ (Alaa Bayazeed, aus Syrien geflüchtet)
„Ich bin überwältigt, das Stück packt einen emotional, … da öffnen sich neue Türen … und im Grunde sollte das auch sein, was alle, die in der Politik tätig sind, sich einmal anschauen sollten!“ (Anne Spiegel, Integrationsministerin Rheinland-Pfalz)

Ausgezeichnet 2016 mit dem Helmut-Simon-Preis der Diakonie in Rheinland-Pfalz, für ermutigende Projekte zur Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung.