Arkadas-Theater spielt weiterhin
Ehrenfeld (ha). Nach Wochen der Ungewissheit ist die Zukunft des Arkadas-Theaters nun gesichert. Der Vorsitzende des Trägervereins "Bühne der Kulturen", Arif Ünal, erklärte, dass Verbindlichkeiten in Höhe von 44.000 Euro beglichen wurden: "Wir konnten in Gesprächen mit dem Kulturamt und der Kölner Bank eine Lösung finden. Darüber hinaus gingen zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung ein. Für dieses Entgegenkommen und das Engagement der Theaterfreunde sind wir sehr dankbar, und schauen nun wieder positiv in die Zukunft. Die Vorführungen gehen weiter." Vor allem die Stadt sicherte mit einer Zulage von 125.000 Euro die Existenz der Spielstätte an der Platenstraße 32. "Wir sind uns der Verantwortung bewusst und werden beweisen, dass das in uns gesetzte Vertrauen gerechtfertigt ist", betonte der Vorsitzende der Einrichtung. Die Krise im Haus wurde nach Einschätzung der Führungsriege durch sinkende Zuschauerzahlen ausgelöst. Künftig präsentiert sich die Spielstätte mit verändertem Programm: Neben der interkulturellen Ausrichtung, die fortan wieder stärker auf türkische und kurdische Produktionen setzt, fällt ein weiterer Schwerpunkt auf das Genre "Tanz". Das Festival "DanceDays Cologne" soll Ende Januar ein erstes Highlight werden und neue Zuschauer gewinnen.
Verbunden mit der Neuausrichtung ist die Trennung von der künstlerischen Leiterin, Mithra Zahedi, die nach nur sechsmonatigem Engagement das Haus im gegenseitigen Einverständnis verlässt und nach Berlin geht. Vorübergehend übernimmt Geschäftsführer Jürgen Wippich das Amt. Er ist dem Haus seit zehn Jahren in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern verbunden. Die Ehrenfelder Spielstätte genießt seit der Gründung 1997 Kultstatus über die Grenzen des Veedels hinaus. Das Arkadas-Theater war das erste Haus in Deutschland, das ein Ensemble mit türkischem Migrationshintergrund auf die Bühne brachte. Neben Schauspiel und Tanz sollten Kabarett, Lesungen und Podiumsdiskussionen Menschen aller Couleur und Konfessionen ansprechen ...
19.01.2011
Verbunden mit der Neuausrichtung ist die Trennung von der künstlerischen Leiterin, Mithra Zahedi, die nach nur sechsmonatigem Engagement das Haus im gegenseitigen Einverständnis verlässt und nach Berlin geht. Vorübergehend übernimmt Geschäftsführer Jürgen Wippich das Amt. Er ist dem Haus seit zehn Jahren in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern verbunden. Die Ehrenfelder Spielstätte genießt seit der Gründung 1997 Kultstatus über die Grenzen des Veedels hinaus. Das Arkadas-Theater war das erste Haus in Deutschland, das ein Ensemble mit türkischem Migrationshintergrund auf die Bühne brachte. Neben Schauspiel und Tanz sollten Kabarett, Lesungen und Podiumsdiskussionen Menschen aller Couleur und Konfessionen ansprechen ...
