PASSA MERA Band - Modern Times (Interview zu den neuen Auftritten in 2012)
Die Kinoleinwand neu entdeckt - Live Musik trifft auf Videokunst
Wer hätte das gedacht? Kinoleinwände sind auch für Musiker vielfältig nutzbar. Passa Mera Band machen es vor. Sie spielen bevorzugt vor großen Theater- und Kinolein-wänden. Die musikalische Performance wird begleitet von selbst erstellten Visualisie-rungen. Das Resultat ist ein audio-visuelles Gesamtkunstwerk, das beim interessierten Publikum einen bleibenden Eindruck entfaltet. Die interkulturelle Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.
Wir sprachen mit dem Musiker-Ehepaar Kate und Kostas Passa Mera über ihr Konzept und die geplanten Auftritte.
Redaktion:
Wie seid ihr auf die Idee gekommen die Kino-Leinwand zu nutzen?
Kostas:
LED-Leinwände und Lichteffekte haben mich immer schon fasziniert. Nun sind die ja mit erheblichen Kosten verbunden. So war ich auf der Suche Farbe und Licht auf alternative Weise zu generieren.
Redaktion:
Ihr zeigt nicht nur abstrakte Farbmuster, sondern auch Video-Sequenzen?
Kate:
Ja, wenn es dem Song dient und das Bild die Geschichte des Liedes weiter bringt.
Wir wollen uns aber auch nicht mit fertigen Video-Clips auf die Bühne stellen. Bild und Ton sollen im Gleichgewicht stehen. Es gibt hier auch ein zu viel des Guten. Die Visuals dürfen nicht zu sehr ablenken oder die ganze Aufmerksamkeit auf die Leinwand ziehen.
Redaktion:
Gibt es Themen und Inhalte, die eher in einem Kino wie auf den üblichen Bühnen zur Geltung kommen?
Kostas:
Definitiv! In unseren Liedern erzählen wir von den Partnerstädten Köln und Thessaloniki. Es sind Geschichten von Sehnsüchten, Hoffnungen und eigenen Erlebnissen. Eine private und intime Atmosphäre ist uns wichtig. Stadtbilder oder auf alt getrimmte Videoaufnahmen sind lyrische Zeitdokumente und einfach fürs Kino bestimmt. In einer großen Halle würde von der Wirkung einiges verloren gehen. Sowohl in der Pause, wie nach dem Konzert, kommen die Menschen ins Gespräch.
Redaktion:
Ihr macht Ethnic, Popmusik und arbeitet mit Jazz Musikern zusammen?
Kate:
Kreativität ist uns wichtig. Hinter der unscheinbaren Bezeichnung Band stecken hervorragende Musiker. Es ist sehr inspierend mit ihnen zusammen zu arbeiten.
Spannend ist es dann, wenn für alle etwas Neues entsteht. Wenn also ein Jazz-Saxophon zu einem traditionellen, griechischen Rhythmus spielt wie es das so nicht gegeben hat.
Redaktion:
Wir wünschen Euch weiter viel Erfolg und freuen uns darauf Euch am 28. April auf der Bühne der Kulturen, Köln Ehrenfeld wieder vor der Kino-Leinwand zu sehen!
03.01.2012
Wer hätte das gedacht? Kinoleinwände sind auch für Musiker vielfältig nutzbar. Passa Mera Band machen es vor. Sie spielen bevorzugt vor großen Theater- und Kinolein-wänden. Die musikalische Performance wird begleitet von selbst erstellten Visualisie-rungen. Das Resultat ist ein audio-visuelles Gesamtkunstwerk, das beim interessierten Publikum einen bleibenden Eindruck entfaltet. Die interkulturelle Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.
Wir sprachen mit dem Musiker-Ehepaar Kate und Kostas Passa Mera über ihr Konzept und die geplanten Auftritte.
Redaktion:
Wie seid ihr auf die Idee gekommen die Kino-Leinwand zu nutzen?
Kostas:
LED-Leinwände und Lichteffekte haben mich immer schon fasziniert. Nun sind die ja mit erheblichen Kosten verbunden. So war ich auf der Suche Farbe und Licht auf alternative Weise zu generieren.
Redaktion:
Ihr zeigt nicht nur abstrakte Farbmuster, sondern auch Video-Sequenzen?
Kate:
Ja, wenn es dem Song dient und das Bild die Geschichte des Liedes weiter bringt.
Wir wollen uns aber auch nicht mit fertigen Video-Clips auf die Bühne stellen. Bild und Ton sollen im Gleichgewicht stehen. Es gibt hier auch ein zu viel des Guten. Die Visuals dürfen nicht zu sehr ablenken oder die ganze Aufmerksamkeit auf die Leinwand ziehen.
Redaktion:
Gibt es Themen und Inhalte, die eher in einem Kino wie auf den üblichen Bühnen zur Geltung kommen?
Kostas:
Definitiv! In unseren Liedern erzählen wir von den Partnerstädten Köln und Thessaloniki. Es sind Geschichten von Sehnsüchten, Hoffnungen und eigenen Erlebnissen. Eine private und intime Atmosphäre ist uns wichtig. Stadtbilder oder auf alt getrimmte Videoaufnahmen sind lyrische Zeitdokumente und einfach fürs Kino bestimmt. In einer großen Halle würde von der Wirkung einiges verloren gehen. Sowohl in der Pause, wie nach dem Konzert, kommen die Menschen ins Gespräch.
Redaktion:
Ihr macht Ethnic, Popmusik und arbeitet mit Jazz Musikern zusammen?
Kate:
Kreativität ist uns wichtig. Hinter der unscheinbaren Bezeichnung Band stecken hervorragende Musiker. Es ist sehr inspierend mit ihnen zusammen zu arbeiten.
Spannend ist es dann, wenn für alle etwas Neues entsteht. Wenn also ein Jazz-Saxophon zu einem traditionellen, griechischen Rhythmus spielt wie es das so nicht gegeben hat.
Redaktion:
Wir wünschen Euch weiter viel Erfolg und freuen uns darauf Euch am 28. April auf der Bühne der Kulturen, Köln Ehrenfeld wieder vor der Kino-Leinwand zu sehen!




